Carinthia200: 24 Nationen am Start – Kärnten wird zum Rennrad-Treffpunkt
Neun Tage vor der Premiere steht fest: Carinthia200 startet international. Knapp 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 24 Nationen gehen am Sonntag, 20. September 2026, um 7:05 Uhr in Villach an den Start. Die fünf stärksten Nationen im Starterfeld sind Österreich, Deutschland, Slowenien, Ungarn und Italien. Mit dabei sind auch sieben österreichische Sportgrößen – darunter Super-G-Weltmeisterin Nici Schmidhofer, Skisprung-Legende Andreas Goldberger und der Villacher Skisprung-Olympiasieger Martin Koch. Foto: Kovacvisuals
Alpen-Adria und darüber hinaus: ein Starterfeld aus 24 Nationen
Die Herkunftsliste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer spiegelt Kärntens Lage im Herzen des Alpen-Adria-Raums: Neben Österreich stellen Deutschland, Slowenien, Ungarn und Italien die größten Gruppen im Feld. Insgesamt reisen Rennradfahrerinnen und Rennradfahrer aus 24 Nationen nach Villach – zur Premiere eines Rennradevents, das sich zum größten Österreichs entwickeln soll. Für den Kärntner Tourismus kommt die internationale Nachfrage zum richtigen Zeitpunkt: Der Bewerb findet nach der Hauptsaison statt, und das Eventwochenende von 17. bis 21. September holt die Gäste für mehrere Tage in die Region.
„Knapp 2.000 Gäste aus 24 Nationen, die Kärnten mit dem Rennrad entdecken – das ist Tourismuswerbung, wie wir sie uns wünschen. Carinthia200 hat die Strahlkraft, internationale Aufmerksamkeit und Wertschöpfung genau in die Nebensaison zu bringen und Kärnten als Raddestination weiter zu stärken“, betont Kärntens Tourismus- und Wirtschaftslandesrat Mag. Sebastian Schuschnig.
Beste Werbung für die Rennraddestination Kärnten
Für die Kärnten Werbung ist Carinthia200 ein strategischer Baustein in der Positionierung des Landes als Rennraddestination. Der Bewerb holt Gäste aus Märkten ins Land, die für den Kärntner Tourismus besonders zählen – und macht sie zu Multiplikatoren: Wer Kärnten einmal im Sattel erlebt hat, erzählt davon.
„Deutschland, Slowenien, Ungarn und Italien sind wichtige Herkunftsmärkte des Kärntner Tourismus – und genau von dort kommen viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Sie erleben Kärnten von seiner schönsten Seite, vom Rennrad aus, zwischen Bergen und Seen. Bessere Botschafter für die Raddestination Kärnten gibt es nicht“, ist Mag. Klaus Ehrenbrandtner, Geschäftsführer der Kärnten Werbung, überzeugt.
Vom Schnee auf den Asphalt: Österreichs Wintersport-Stars am Start
Sieben Sportgrößen aus dem Wintersport gehen in Villach an den Start – als Botschafterinnen und Botschafter von Carinthia200 und als Teilnehmende im Feld: • Martin Koch – Skisprung-Olympiasieger (Team 2006) aus Villach • Nici Schmidhofer – Super-G-Weltmeisterin 2017 aus Kärnten • Elisabeth Görgl – Doppelweltmeisterin 2011 in Abfahrt und Super-G • Andreas Goldberger – Skiflug-Weltmeister und dreifacher Gesamtweltcupsieger • Christoph Sumann – Olympiamedaillengewinner im Biathlon • Sabine und Alexander Payer – Snowboard-Duo aus dem Weltcup
„Die Aufregung ist groß. Die Carinthia200 ist mein erstes Rennradevent und ich freue mich, dass ich bei der Premiere dabei sein kann“, sagt Nici Schmidhofer. Fans treffen die Sportbotschafterinnen und -botschafter bereits vor dem Bewerb: bei den Social Rides am Donnerstag, 17. September (mit Sabine Payer und Martin Koch), und Freitag, 18. September (mit Nici Schmidhofer), sowie beim Ambassador-Talk auf der Bühne am Samstag, 19. September, um 17:00 Uhr.
Rennradfahren in Kärnten: ein Erlebnis, das bleibt
Die Strecke führt von Villach durch das Gailtal, über die Windische Höhe, Stockenboi und das Drautal zurück in die Draustadt – wahlweise über 197,4 oder 105,7 Kilometer, wobei die Entscheidung für die Distanz während der Fahrt getroffen werden kann. Streckenabschnitte sind für die Durchfahrt der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesperrt. Für den Veranstalter PPG Pedal Performance Group GmbH ist die internationale Resonanz die Bestätigung des Konzepts: Rennradfahren in Kärnten als Erlebnis, das über den Bewerb hinaus wirkt.
„Rennradfahren in Kärnten ist ein Erlebnis, das man selbst erfahren muss: lange Täler, fordernde Anstiege und immer wieder der Blick auf einen See. Dieses Gefühl wollen wir knapp 2.000 Menschen aus 24 Nationen vermitteln – und so mithelfen, dass sich Kärnten weiter zum Radland entwickelt“, sagt Julius Rupitsch, Event Director von Carinthia200.
