Gold und Bronze zum Auftakt

In Val Di Sole finden die Mountainbike-Weltmeisterschaften 2026 statt. 777 Athlet:Innen aus 52 Ländern haben für das Saisonhighlight im Cross-Country und Downhill gemeldet, ermitteln die Medaillengewinner:Innen in 17 Bewerben von Mittwoch den 26. bis zum Sonntag den 30. August. Foto: Cycling Austria

Gold und Bronze zum Auftakt für Anna Spielmann und Tamara Wiedmann im eMTB

Gleich im ersten Bewerb der Mountainbike-Weltmeisterschaften in Val Di Sole gab es zwei Medaillen für das österreichische Team. Anna Spielmann verteidigte im E-MTB Cross-Country ihren Titel und Tamara Wiedmann landete bei ihrer E-Premiere als Dritte auch am Podium und gewann Bronze.

Das Duo startete gut ins Rennen, zunächst bildete sich um die beiden eine Vierergruppe, die sich im Kampf um die Medaillen absetzen konnte. Spielmann übernahm dann am Ende der zweiten Runde die Führung und löste sich. Dahinter fuhr die Schweizerin Kathrin Stirnemann und Wiedmann positionierte sich als Dritte. Die Tirolerin rückte zwar zwischenzeitlich nah an die Schweizerin ran, konnte sie aber nicht mehr abfangen.

Erst am vergangenen Sonntag hatte sich Wiedmann zu einem WM-Start entschieden, da ihre Cross-Country-Saison von gesundheitlichen Problemen geplagt war. “Vorbereitung hat es für mich keine gegeben. Wir haben in Les Gets noch das Rad aufgebaut, sind am Montag angereist und gestern bin ich das erste Mal am Rad gesessen. Ich wusste nicht, was auf mich zukommt, aber es war eine coole Erfahrung“, erklärte die 25-Jährige.

ERGEBNIS eMTB Cross-Country Elite-Frauen:

GOLD: Anna Spielmann (AUT) 48:26 Minuten SILBER: Kathrin Stirnemann (SUI) + 0:11 BRONZE: Tamara Wiedmann (AUT) + 0:44

Cross-Country-Staffel landet nach vielen Führungskilometern auf Rang sechs

Auf Rang sechs schloss die heimische Mountainbike-Staffel den Mixed-Bewerb am ersten Tag der Weltmeisterschaften in Val Di Sole ab. Das Sextett bestehend aus Alexander Hammerle, Mario Bair, Michael Hettegger, Mona Mitterwallner, Johanna Piringer sowie Antonia Grangl lag nicht nur lange in den Medaillenrängen, sondern führte über die Hälfte des Rennens den Wettbewerb an. Die Strategie, mit den drei Männern und der stärksten Frau zu beginnen, ging voll auf, am Ende fehlte ein bisschen mehr als eine Minute auf die Vereinigten Staaten, die den Bronzerang hinter Italien und der Schweiz belegten.