Team Schwingshandl Intralogistics startet mit Teamgeist, Leidenschaft und klaren Zielen bei der Tour of Austria 2026
Mit sechs Fahrern, als jüngstes Team im Starterfeld und mit einer klaren Philosophie startet das Continental-Team Schwingshandl Intralogistics bei der Tour of Austria 2026. Für die Mannschaft aus Holzhausen ist die Teilnahme am größten Radrennen Österreichs der bisherige Höhepunkt einer bemerkenswerten Entwicklung. Die Nominierung für die Rundfahrt vom 8. bis 12. Juli wurde durch starke Leistungen im In- und Ausland möglich. Bei der Tour of Austria will die Equipe ihre bisher erfolgreiche Saison fortsetzen und sich auf internationaler Bühne bestmöglich präsentieren.
Foto: Schwingshandl ist bei der Tour of Austria 2026 dabei - (v.l.n.r.:) Harald Mayer (Präsident Cycling Austria), Thomas Pupp (Tour Direktor), Philip Hofbauer (Team Vorarlberg), Paul Buschek (Schwingshandl Intralogistics), Matthias Jeindl (ARBÖ Kärntensort Feld am See), Sebastian Putz (Nationalteam Cycling Austria), Riccardo Zoidl (Hrinkow Advarics), Paul Viehböck (Tirol KTM Cycling), Gerald Pototschnig
„Wir bereiten uns intensiv auf die Tour vor, wollen bei einzelnen Etappen aufzeigen und in Ausreißergruppen Akzente setzen. Dieses Rennen ist für uns von großer Bedeutung. Für viele unserer Fahrer ist es die größte sportliche Herausforderung ihrer bisherigen Karriere“, erklärt Rennsportleiter Raphael Hammerschmid.
Radsport ist Teamsport
Viele Menschen sehen im Radsport vor allem die Einzelleistung jenes Fahrers, der als Erster die Ziellinie überquert. Tatsächlich zählt der Straßenradsport zu den ausgeprägtesten Teamsportarten überhaupt. Vor jeder Etappe wird gemeinsam entschieden, welche Fahrer um Spitzenplätze kämpfen, wer Ausreißergruppen besetzt und wer seine Kräfte vollständig in den Dienst der Mannschaft stellt. Oft verzichten Fahrer bewusst auf eigene Chancen, um einem Teamkollegen den Erfolg zu ermöglichen. Genau dieser Teamgedanke hat das Continental-Team Schwingshandl Intralogistics innerhalb weniger Jahre von einem ambitionierten Projekt bis auf die Bühne der Tour of Austria geführt. „Viele Zuschauer sehen nur den Fahrer, der am Ende vorne ins Ziel kommt. Dahinter stehen aber Teamkollegen, die oft stundenlang für ihn arbeiten, ihn aus dem Wind halten, Verpflegung holen oder das Rennen kontrollieren. Ohne diese Unterstützung wäre Erfolg im Radsport nicht möglich“, erklärt Hammerschmid.
Was das Team aus Holzhausen besonders auszeichnet, ist der außergewöhnliche Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft. Viele Fahrer sind nicht nur Teamkollegen, sondern auch enge Freunde. Dieser Teamspirit prägt die gesamte Equipe – von den Athleten über die Betreuer bis hin zur sportlichen Leitung. „Wir verfügen nicht über die größten finanziellen Mittel im heimischen Radsport. Dafür haben wir etwas, das man nicht kaufen kann: Zusammenhalt, Vertrauen und 100 Prozent Leidenschaft für diesen Sport. Genau das macht unser Team aus“, so Hammerschmid.
Teamgeist als gemeinsamer Erfolgsfaktor
Teamgeist ist auch ein zentraler Bestandteil der Unternehmenskultur von Schwingshandl automation technology. Wie im Radsport entstehen auch in der Intralogistik Spitzenleistungen nur dann, wenn viele Menschen perfekt zusammenspielen. Vertrieb, Konstruktion, Projektmanagement, Fertigung, Montage, Inbetriebnahme und Service tragen gemeinsam Verantwortung für den Projekterfolg. „Der Erfolg entsteht dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen und gemeinsam mit Leidenschaft und Ausdauer Verantwortung übernehmen und an einem Ziel arbeiten. Deshalb sehen wir viele Parallelen zwischen unserem Unternehmen und dem Radsport“, betont Initiator Thomas Schwingshandl. „Wir werden bei der Tour of Austria nicht das stärkste Team am Start sein. Aber wir wollen das Team sein, das am meisten füreinander arbeitet. Genau dieser Zusammenhalt hat uns bis hierher gebracht.“
Hinter den Erfolgen steckt harte Arbeit
Der Weg zur Tour of Austria ist das Ergebnis monatelanger Vorbereitung. Die Fahrer absolvieren Jahr für Jahr tausende Trainingskilometer, investieren einen Großteil ihrer Freizeit in Training, Regeneration und Wettkämpfe und bereiten sich akribisch auf die Anforderungen der einzelnen Rennen vor. Trainingslager, Leistungsdiagnostik und detaillierte Etappenanalysen gehören mittlerweile ebenso zum Alltag wie die permanente Abstimmung innerhalb des Teams. Dass sich diese Arbeit auszahlt, zeigt die bisherige Saison 2026 eindrucksvoll.
Topplatzierungen in der bisherigen Saison - Erste Etappensiege auf internationaler Ebene
Aufgrund der hervorragenden Ergebnisse bei Rennen im In- und Ausland – darunter der Gewinn des Sprinttrikots bei der Tour of Rhodos, Top-Ten-Platzierungen bei internationalen Eintagesrennen und starke Auftritte in Spitzengruppen – haben sich die Veranstalter der Tour of Austria entschlossen, das Team Schwingshandl Intralogistics neben zahlreichen WorldTour-Development-Teams fix für die größte Rundfahrt Österreichs zu nominieren.
Jetzt konnte das Team auf internationaler Ebene erste Etappensiege feiern: Bei der Tour Szlakiem Mazurskich Twierdz in Polen (UCI 2.2.) sicherte sich Fabian Steininger zwei Etappensiege. Auf der 2. und 3. Etappe setzte sich der Oberösterreicher jeweils im Sprint durch.
Auch in der Road Cycling League Austria konnte die Mannschaft überzeugen. Sowohl beim Eröffnungsrennen in Leonding durch Maximilian Schmidbauer als auch beim Kirschblütenrennen in Wels durch Paul Buschek erreichte Schwingshandl Intralogistics jeweils den hervorragenden zweiten Platz. In der Mannschaftswertung liegt die Equipe aktuell auf Rang drei.
Sechs Fahrer bei der Tour of Austria am Start
Das Team Schwingshandl Intralogistics wird bei der Tour of Austria 2026 mit Marvin Hammerschmid, Maximilian Schmidbauer, Paul Buschek, Filip Lepka und Fabian Steininger an den Start gehen. Der sechste Fahrer wird in den nächsten Wochen nominiert. Besonders vielversprechend verlief die Saison bisher für Maximilian Schmidbauer, U23-Europameister auf der Bahn und Etappensieger der UCI-Rundfahrt Turul Romaniei 2025, der beim Saisoneröffnungsrennen in Leonding den 2. Platz belegen konnte. Auch Paul Buschek zählt zu den größten österreichischen Nachwuchshoffnungen und unterstrich seine starke Form zuletzt mit Platz zwei beim Kirschblütenrennen in Wels.
845 Kilometer und 11.072 Höhenmeter
Die Tour of Austria startet am 8. Juli mit der Etappe von Graz nach Gamlitz. Am Tag darauf wartet mit dem Großglockner bereits eines der großen Highlights der Rundfahrt. Weitere Etappen führen von Lienz nach St. Johann im Pongau sowie rund um Steyr, ehe die Tour am 12. Juli mit dem Finale von Langenlois nach Wien endet. Für die Mannschaft aus Holzhausen bedeutet dies insgesamt 845 Kilometer und 11.072 Höhenmeter innerhalb von fünf Renntagen.
Schwingsi-Fanzone sorgt für Tour-Stimmung in Steyr
Der außergewöhnliche Zusammenhalt rund um das Team wird auch bei der Tour of Austria sichtbar werden. Bei der vierten Etappe mit Start und Ziel in Steyr wird erneut eine Schwingsi-Fanzone eingerichtet. Bereits bei der Oberösterreich Rundfahrt im Juni sorgten hunderte Fans beim Anstieg zum Pöstlingberg für beeindruckende Stimmung und echtes Tour-de-France-Feeling. Auch bei der Tour of Austria in Steyr hofft die Mannschaft auf zahlreiche Unterstützer entlang der Strecke.
