Saisonstart für Christoph Strasser in Spanien

Top motiviert, top vorbereitet - Christoph Strasser fiebert dem Saisonstart entgegen! Sein Premierenrennen wird wie im Vorjahr das Unknown Race - eines der größten unsupported Rennen Europas. Der Start erfolgt am Dienstag, den 31. März, um 9:00 Uhr in Spanien. Foto: TCR_2025_c_Lex_Karelly

Das Unknown Race trägt nicht umsonst seinen Namen, denn Jahr für Jahr wechselt der Austragungsort. 2023 begann es in Frankreich, 2024 mit Start und Ziel in Wien, 2025 in Italien und heuer erstmals in Spanien. Start und Ziel befinden sich in der katalonischen Stadt Reus, südlich von Barcelona. "Auch das Format des Rennens ist ziemlich besonders, denn es geht auf ins Unbekannte. Die Koordinaten vom ersten Checkpoint bekommen wir eine Stunde vor dem Start. Danach sieht man die Koordinaten von CP2 erst dann, wenn man CP1 erreicht hat. Somit hat kein Starter einen Vorteil, was die Routenplanung betrifft. Alle haben die gleichen Voraussetzungen und können erst kurz vor dem Start die Strecke planen."

Bei unsupported Rennen sind alle Teilnehmer:innen auf sich selbst gestellt und dürfen keine Hilfe von außen annehmen - was Essen, die Streckenplanung oder Probleme bei Defekten betrifft. "Darum wird es spannend, wie die Strecke verläuft. Geht es in die Berge oder flach die Küste entlang? Habe ich die richtige Ausrüstung mit?", ergänzt Strasser.

Tolle Leistungsdaten vor Saisonstart

Im Vorjahr wurde der sechsfache Sieger des Race ACROSS America Zweiter beim Unknown Race. "Heuer möchte ich ganz vorne sein. Insgesamt beträgt die Streckenlänge rund 1.000 Kilometer. Sollte das Wetter passen, hoffe ich auf eine Zeit von unter 48 Stunden. Ich fühle mich sehr stark und habe im Winter sehr gut trainiert. Die Leistungsdaten stimmen mich sehr positiv, ich bin besser drauf als in den letzten vier Jahren!"

Das Unknown Race ist der erste Formtest für das große Saisonhighlight am 19. Juli: Da beginnt im norwegischen Trondheim das 12. Transcontinental Race, das Christoph bereits zwei Mal gewinnen konnte. Nach rund 4.000 Kilometern quer durch Europa endet es im griechischen Kalamata.